Der Verein engagiert sich für eine denkmalverträgliche Nutzung von Schloss und Park Steinort als Museum und Gedenkstätte sowie als Ort der Bildung.

Auch weitergehende Nutzungen sollen denkmalverträglich sein. Insbesondere der als Museum vorgesehene Mittelbau des Schlosses bietet die Möglichkeit, Räume mit dem originalen Inventar auszustatten, die bei Tagungen und Symposien aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Bildung und Naturschutz mit benutzt werden könnten. Auch Kulturveranstaltungen wie Konzerte, Meisterkurse oder Künstlerworkshops wären in Steinort möglich.

Zugleich soll im Schloss die besondere Geschichte des 20. Juli 1944 und die Beteiligung des letzten Besitzers, Heinrich Graf von Lehndorff (1909-1944), in Form einer Dokumentation/Gedenkstätte Berücksichtigung finden. Auch weiteren Persönlichkeiten, die für die deutsch-polnischen Beziehungen von Bedeutung und mit Steinort verbunden sind, soll das Museum mit Sonderausstellungen gewidmet sein: Ahasver von Lehndorff (1637-1688), Diplomat, Ignacy Krasicki Fürstbischof von Ermland (1735-1801), Marion Gräfin Dönhoff (1909-2002), Publizistin.

Die musealen Räume können zudem von einer interessierten Öffentlichkeit besichtigt werden.

Dank der authentischen Sanierung kann Steinort einer der wichtigsten Anlaufpunkte auf den kulturtouristischen Karten von Ermland und Masuren werden. Es verbindet einzigartigen landschaftlichen Reichtum mit einem breiten Angebot für Segelsport und ist zugleich ein wichtiges historisches Denkmal für diese Region als ein Teil Europas.